Szenarien

Geometrie mit Constructions

Gepostet von am 6. Mai 2014 in Apps, Szenarien | Keine Kommentare

Geometrie mit Constructions

Geometrische Konstruktionen und iPad: ein Widerspruch?

Kontruieren mit Zirkel, Massstab und Geodreieck gehört zu den Grundinhalten in der Sekundarschule. Die Schülerinnen und Schüler haben Konstruktionen auf diese traditionelle Weise in den letzten zwei Jahren geübt. Jetzt setze ich die App Constructions ein, um das geübte zu repetieren oder neues zu lernen.

Eigentlich ist die App so angelegt, dass man sich Konstruktionen vorführen lassen kann und sie nachher mit dem iPad selber nachspielt. Die App hat als Werkzeuge für die Konstruktionen nur Punkt, Gerade, Strahl, Strecke und einen Zirkel eingebaut. Das heisst, alle Konstruktionen werden nur mit diesen Werkzeugen ausgeführt. Es fehlt das klassische Geodreieck, das wir zum parallelen Verschieben benutzen.

Ich setze die App nun wie folgt ein: Die Schülerinnen und Schüler erhalten eine Vorgabe, welche Übungen sie machen sollen you could check here. In dieser vorgegebenen Reihenfolge sollen sie sich die Konstruktionen von der App vorführen lassen.

Kreisaufgaben

Es ist möglich, einen Film ablaufen zu lassen, oder sich die Schritte auf Einzelbefehl zeigen zu lassen. Anschliessend sollen die Schülerinnen und Schüler diese Konstruktionen auf Papier nachzeichnen. Erst wenn alle Konstruktionen so erarbeitet wurden, sollen dieselben auch auf dem iPad nachgezeichnet werden.

Das klassische Vormachen-Nachmachen mit dem iPad statt dem Lehrer oder des Mitschülers soll so praktiziert werden.

Das iPad Plus: Ein hoher Grad an individueller Arbeitsgeschwindigkeit ist möglich. Jede und jeder können so schnell arbeiten, wie sie können.

 

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Arbeit mit Lernplänen in educanet2

Gepostet von am 18. März 2014 in Apps, Blitzlichter, Szenarien | 1 Kommentar

Arbeit mit Lernplänen in educanet2

Der Dateiaustausch über den WebDav Zugang von educanet2 hat sich bewährt diovan online. Jetzt geht es darum auszuloten, was educanet2 noch mehr zu bieten hat. Die Frage ist, ob geeignete Lernarrangements eingerichtet werden können. Die Aufgabenstellungen und die dazugehörigen Dokumente an einem Ort zu finden wäre für die Schülerinnen und Schüler ein Vorteil. Ebenso vorteilhaft ist die Übersicht der Lehrperson in einem solchen Arrangement.

Zuerst versuche ich, das Tool «Lernplan» einzusetzen. Mit Lernplänen können bequem Aufträge formuliert werden. Es ist auch möglich, Antworten direkt im Lernplan zu verfassen. Die Lernpläne können personalisiert abgehakt werden. Das Ganze präsentiert sich dann wie eine Art Online Werkstattunterricht. Die benötigten zusätzlichen Materialien können auf der Dateiablage gespeichert und von den Schülerinnen und Schülern dort geholt werden. Nach der Bearbeitung können Arbeitsblätter zum Beispiel aus Notability direkt in den Hausaufgabenabgabeordner auf educanet2, den ich eingerichtet habe, hochgeladen werden.

Damit das Einloggen in educanet2 bequemer ist für die Teilnehmer, lade ich die educanet2 App auf die iPads. Die Logins können gespeichert werden. Das geht zwar im Browser auch, ist aber einfacher in der App. Die App ist allerdings etwas überteuert für die Funktionen, die geboten werden.

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Fernschule

Gepostet von am 7. Juli 2013 in Apps, Blitzlichter, Szenarien | Keine Kommentare

Fernschule

Eine Lehrerin fällt aus, als Klassenlehrer muss ich die Betreuung der SuS für Dienstagnachmittag 13.30 bis 15.05 regeln. Das führt zur Idee «Fernschule», bzw. zur Wiederaufnahme der Idee. Vor Jahren wollte ich mit Hilfe von educanet2 einen solchen Versuch «virtuelle Lektion» starten. Mangels Internet- und auch Computerzugängen kam es nie dazu. Mit dem iPad hat es jetzt geklappt. «iMessage» auf den SuS-iPads wurde bisher nicht genutzt. Einigen habe ich es mal eingerichtet, mit dem iCloud Account, den wir für die Apps benutzen. Eine Schülerin hat dann iMessage privat eingesetzt. Zu ihrem Schrecken wurden ihre Unterhaltungen auf die anderen angemeldeten Geräte synchronisiert. Das führte zur Idee, «iMessage» als Werkzeug für die Klassenführung einzusetzen.

Zuerst werden alle Geräte (ausser Lehrergerät) mit demselben iCloud Account angemeldet. Dann folgt ein Test. Alle schreiben an den Lehrer. Die Unterhaltung ist auf allen iPads synchron. Alle Schüleräusserungen sind auf einer Seite, die Lehrertexte auf der andern. Das ist nicht schlecht, aber die Schülertexte sind nicht unterscheidbar. Also kommt die Regel: SuS schreiben zuerst ihren Vornamen, dann einen Doppelpunkt, dann die Meldung. Der Lehrer schreibt ohne Vorvermerk, ausser er richtet sich an jemand bestimmten und setzt dann ein @ mit Adressatennamen davor.

Jetzt zur Aufgabe: Wir haben zwei Lektionen am Dienstagnachmittag zur Verfügung. Die Klassenlektüre muss fertiggelesen werden, es sind noch etwa drei kurze Kapitel. Während der Lektüre können Verständnisfragen in «iMessage» gestellt werden. Die SuS dürfen zu Hause oder sonstwo mit WLan Zugang arbeiten. Wer keinen findet, darf ins Schulzimmer, der Lehrer ist aber nicht vor Ort try this. 13.30 Uhr sollen sich alle kurz per iMessage melden, dass sie mit der Arbeit beginnen.

Es klappt ganz gut, alle bis auf eine Schülerin sind pünktlich «da». Im Lauf der Lektionen kommen ein paar Fragen, die beantwortet werden. Bald melden die ersten Schüler, dass sie mit der Zusammenfassung fertig seien. Sie schicken sie per Mail an den Lehrer, nach einer kurzen Vollständigkeitskontrolle dürfen sie sich verabschieden. Einige sind nach den Lektionen nicht fertig, trotzdem wird der virtuelle Unterricht beendet. Der Rest der Aufgabe muss als Hausaufgabe noch fertiggestellt werden.

Fazit: Wir fühlen uns wie Buschaustralier. Den SuS hats gefallen. Nun werde ich noch einen Versuch mit educanet2 machen. Der Klassenchat hat den Vorteil, dass die Schreibenden leichter identifizierbar sind. Ausserdem könnte der Messenger noch zusätzlich als privater Kommunikationskanal genutzt werden. Die Aufgabenverwaltung und die Dateiablage könnten dann noch den Mailverkehr ersetzen.

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Apps für Zeichnen und Malen

Gepostet von am 6. März 2013 in Apps, Blitzlichter, Szenarien | Keine Kommentare

Für das kreative Zeichnen und Malen gibt es viele Apps. Meine persönliche Lieblingsapp ist Paper, die ja auch sehr bekannt ist. Sie ist sogar gratis, aber nur eingeschränkt mit einem Pinsel. Will man alle Funktionen aktivieren durch inApp Käufe kommen 17.- zusammen. Das ist mir für die SuS iPads irgendwie zu teuer, deshalb suchte ich Alternativen.

Entschieden habe ich mich für zwei Apps. «Sketchbook Express» (gratis) und «MyBrushes» (2.-).

MyBrushes Sketchbook Express

Beide sind gut geeignet für Freihandzeichnen und Malen.«Sketchbook Express» kann sogar mehrere Ebenen verwalten. «MyBrushes» hat zusätzlich ein Tool für das Abspielen der erstellten Zeichnungen als Film More Help. Im Unterricht war das gut geeignet für eine Variante von Montagsmaler. Die SuS erstellen in Ruhe auf den iPads eine Zeichnung eines Objekts, das dann erraten werden muss. Nachher verbindet sich einer nach dem andern mit dem Beamer und lässt seine Zeichnung als Film ablaufen. Die Abspielgeschwindigkeit lässt sich einstellen. Die andern müssen so schnell wie möglich erraten, um was es sich handelt.

Das iPadplus:

Es kann vorher in Ruhe gezeichnet werden, das ergibt eine andere Dynamik. Man kann beobachten, wie die SuS eine Zeichnung erstellen, wie sie anfangen und die Zeichnung sich entwickelt. Das ist interessant.

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Und weiter mit Musik

Gepostet von am 7. Dezember 2012 in Apps, Blitzlichter, Hardware, Szenarien | Keine Kommentare

In der Musik wird der Einsatz der iPads ausgebaut. Während die Geräte mit Notability und Dropbox für die Verteilung von Songtexten und Notenblättern routiniert eingesetzt werden, sollen jetzt vermehrt musikalische Aktivitäten mit den iPads stattfinden. Drum Machine wurde bereits benutzt für Rhythmusübungen. Jetzt kommt Garageband.

Die iPads werden in 4er Gruppen mit Schnittpulten verhängt und auf die Anlage gelegt. So werden alle erzeugten Töne verstärkt. Die Schülerinnen und Schüler bilden Minibands. Die Smartinstrumente in Garageband werden für Liedbegleitungen eingesetzt. Eine Miniband besteht aus Schlagzeug, Smartguitar, Smartbass und Smartkeyboard.

 

Die Songbegleitung kann per iPad der Lehrperson auf den Beamer projiziert werden. Die Schüler spielen nach.

Nach einer halben Stunde proben sind ganz passable Instrumentalbegleitungen für singende Mitschülerinnen zu hören.

Spannungsfeld: echte Instrumente oder iPad?

Natürlich lernt man so kein Instrument. Gelernt wird aber, aufeinander zu hören und zu zählen. Arrangements können erstellt werden. Es kann mit Kopfhörer geübt werden.

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Realienunterricht zum Thema Skelett

Gepostet von am 27. September 2012 in Apps, Blitzlichter, Szenarien | Keine Kommentare

Realienunterricht zum Thema Skelett

Bevor das Skelett ins Schulzimmer zu Besuch kommt, erforschen wir unsere eigenen Körper bezüglich harter Stellen, das heisst, wir suchen unsere eigenen Knochen. Danach müssen die SuS ein Skelett auf dem iPad (Notability) skizzieren. Danach zeigen die SuS am Beamer die Skizzen. Es ergibt interessante Diskussionen….wo sind die Beine angemacht?

Hat es Knochen um den Bauch herum? Oder nicht? Wie fühlt sich das am eigenen Körper an?

 

Die Diskussion führt zu Verbesserungen am Entwurf (siehe Artikelbild). Viele Meinungen fliessen ein, viele können sich einbringen. Das Interesse an den Arbeiten der Kolleginnen und Kollegen ist sehr gross. Die Aufmerksamkeit in der Klasse ist voll da. Schliesslich holen wir das Skelett ins Zimmer und überprüfen unsere Skizzen danach.

Das iPadplus

Durch die schnelle Möglichkeit der Präsentation am Beamer für die SuS und die Möglichkeit, Korrekturen sofort sichtbar für alle im Grossformat anzuzeigen hat ein intensiver Lernprozess stattgefunden an dem alle beteiligt waren.

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